Vorweg: Finger weg von der Lyoness Cashback Card

Inhalt

  1. Lyoness: Geld zurück bei jedem Einkauf
  2. Rechnet sich Lyoness?
  3. Lyoness AGB
  4. Lyoness Zertifikate unter der Lupe
  5. Deutschsprachige Medien nach Ländern – Lyoness Artikelreißer
  6. Handels- / Arbeitskammern, Verbraucherschutz über Lyoness
  7. Fazit: Lyoness Cashback
  8. Erfolgsfaktoren
  9. Anhang

Lyoness: Geld zurück bei jedem Einkauf

Die Lyoness Europe AG, Sitz in der Schweiz, bietet Händlern eine branchenübergreifende Cashback Kundenkarte für 1% deren Umsatz für Lyoness Einkäufe. Bei Weitergabe eine Lyoness Karte erfolgt eine prozentuale Entlohnung von 0,5% pro Kundeneinkauf bei Lyoness Partnerunternehmen. Hinter der Berechnung der Entlohnung für die Weitergabe der Karte steckt ein mehr oder weniger kompliziertes System, das ermöglichen soll erhebliche passive Einnahmen durch Rückvergütung zu erhalten. Später mehr dazu.

Für Endkunden ermöglicht diese Karte das erhalten von Rabatten in Cashback Form bei den jeweiligen Vertragshändlern von Lyoness. Praktisch: Beim Einsatz der Karte wird ein prozentualer Betrag, der von Lyoness für den Händler festgelegt wird, auf die Lyoness Kundenkarte gebucht. Zusätzlich erhält man eine Cashback Gutschrift von 1%.

Rechnet sich Lyoness?

Unternehmer
Der Unternehmer erhält 0,5% des Kundenumsatzes gutgeschrieben, wenn ein Kunde bei einem Lyoness Händler einkauft und dabei seine Lyoness Kundenkarte verwendet die er vom Unternehmer erhalten hat. Das Lyoness System verbucht, nach einem Kundenumsatz von 50,00 €, Pakete in ein Verrechnungssystem. Nach dem Verkauf von 70 Paketen erhält der Unternehmer eine Auszahlung von 450,00 €. Nehmen wir an das alle Kunden zusammen einen Umsatz von 10.000 € über die Lyoness Karte bei Lyoness Händlern generieren. Das würde für uns bedeuten das wir 50,00 € gutgeschrieben bekommen würden und ein vielfaches an Umsatz (70 mal mehr) generieren müssten um 450,00 € ausgezahlt zu bekommen.

Die Business Mitgliedschaft bei Lyoness bedeutet für den Unternehmer das er für eine Gebühr von 2000,00 € die Ausbildung zu einem Lyoness Vertreter bekommt. Als Business Mitglied wirbt der Unternehmer unter anderem auf Informationsabenden für Lyoness.

Endkunden
Der Endkunde erhält mit seiner Lyoness Kundenkarte bei Lyoness Händlern einen von Lyoness geregelten Rabatt und zugleich 1% des Einkaufumsatzes auf sein Lyoness Konto. Nehmen wir an eine Person würde 10.000 € bei Lyoness Unternehmen verpulvern, dann würde sie 100,00 € auf ihr Lyoness Cashback Konto geschrieben bekommen. Zusätzlich bekommt sie den von Lyoness geregelten Rabatt. Wie wie alle wissen werden Rabatte von den Händlern vorher zu den Produkten dazu gerechnet. Somit erhält der Endkunde keinen Rabatt sondern zahlt zusätzlich noch 1% an Lyoness. Bei 10.000 € entspricht das genau der Cashback Gutschrift, nämlich 100,00 €.

Lyoness
Lyoness erhält 1% des Kundenumsatzes und die Kundendaten der Person die Lyoness verwendet. Bei 10.000 € Umsatz sind das 100,00 € zusätzlich zu den Kundendaten.

Lyoness AGB

Kosten – Lyoness AGB Punkt 9.2
Auf mögliche Kosten wird von Lyoness Vertretern nicht hingewiesen.

Die LYONESS Cashback Card ist bei erstmaligem Bezug für den Kunden kostenlos. Die LYONESS Cashback Card hat eine Gültigkeit von 24 Monaten. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer hat der Kunde die Möglichkeit, kostenlos eine virtuelle Cashback Card auszudrucken. Hat der Kunde innerhalb der letzten 24 Monate einen monatlichen Durchschnittseinkauf von € 100,– durch LYONESS erzielt, ist die erneute Ausgabe nach Ablauf der Gültigkeitsdauer kostenlos. Bei Verlust oder Beschädigung der LYONESS Cashback Card hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit sich kostenlos eine virtuelle Cashback Card online auszudrucken bzw. optional eine personalisierte Ersatzkarte zum Kostenbeitrag von € 8,– (inkl. USt.) anzufordern.

Kundendaten – Lyoness AGB Punkt 12.3
Persönliche Daten von Kunden die eine Lyoness Cashback Karte besitzen werden, neben den Einkaufsgewohnheiten, an Lyoness und / oder andere Händler übersandt. Dieser AGB Punkt lässt Spielraum für Interpretationen.

LYONESS ist berechtigt, die personenbezogenen Daten des Kunden über ein für die LYONESS Cashback Card eingerichtetes Kartenlesesystem auch an die jeweiligen Vertragshändler weiterzuleiten, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlich ist.

Es handelt sich hierbei lediglich um zwei Beispiele aus den Lyoness AGB. Bei genauerem Hinsehen lässt sich sicherlich noch Interessantes finden.

Lyoness Zertifikate unter der Lupe

Zertifikate vermitteln Kunden eine gewisse Sicherheit nicht an Betrüger zu geraten. Hier möchte ich „vermitteln“ betonen. Zertifikate dienen der Überprüfung einer vorher festgelegten Norm die Fehler und Verzögerungen im betrieblichen Prozessablauf minimieren soll. Ein Zertifikat ist somit kein Garant für Erfolg in Zusammenarbeit mit einer Firma.

Quality Austria ISO 9001:2008 Zertifizierung
Lyoness wurde von Quality Austria nach ISO 9001:2008 zertifiziert. (Lyoness ISO 9001 zertifiziert – Quality Austria Pressemeldung)
Die Grundsätze der Zertifizierung sind:

  1. Kundenorientierung
  2. Verantwortlichkeit der Führung
  3. Einbeziehung der beteiligten Personen
  4. Prozessorientierter Ansatz
  5. Systemorientierter Managementansatz
  6. Kontinuierliche Verbesserung
  7. Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz
  8. Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen

Diese Grundsätze werden dazu verwendet ein Unternehmen produktiver zu gestalten. Keiner dieser Punkte bestätigt das Lyoness seinen Kunden einen Mehrwert gibt.

TÜV Rheinland
Bei Lyoness handelt es sich um ein TÜV Rheinland geprüftes unternehmen. Online ist eine Prüfzertifikat auf der TÜV Webseite abrufbar. (Lyoness Zertifikat TÜV Rheinland)
Ein Auszug des TÜV Rheinland Zertifikates:

Dabei wurde das Leistungsversprechen „Geld zurück bei jedem Einkauf“ sowie die Kundenorientierung von Lyoness betrachtet.

Es wurde lediglich geprüft ob Geld, reglementiert nach Lyoness System, zurück erstattet wird. Nicht ob eine Rentabilität wie von den Lyoness Vertretern vorgestellt wird realistisch ist. Stichwort Mehrwert.

Deutschsprachige Medien nach Ländern – Lyoness Artikelreißer

Medien Auszüge Österreich

nachrichten.at – Lyoness will Kundenfrequenz bringen (2009)

1700 Partner hat Lyoness in Österreich. In den ersten neun Monaten wurden mit 80.000 Kunden 34,2 Millionen Euro umgesetzt. 2009 sollen es 500.000 Kunden werden.

Update: Rechtliche Schritte gegen Einkaufs­gemeinschaft Lyoness
standard.at – Klage gegen Einkaufs­gemeinschaft Lyoness (2011)

Ein Ex-Vertriebsmitarbeiter hat selbst Einkäufe im Wert von über 74.000 Euro über das Netzwerk abgewickelt, aber nur einen Bruchteil des Versprochenen bekommen. Unterm Strich machte er sogar ein Minus von rund 6.700 Euro.

Die Arbeiterkammer (AK) meldet sich ebenfalls kritisch zu wort:

Was Stalder noch Bauchweh bereitet, ist die Lyoness-eigene Foundation. „Jede fragwürdige Firma hat irgendeine Charity-Organisation“, deren Zweck im Dunkeln liege. „Das ist ein reines PR- und Marketinginstrument“, meinte die Konsumentenschützerin.

Mehr dazu im Artikel von standard.at.

Update 2: Weitere rechtliche Schritte gegen Einkaufs­gemeinschaft Lyoness
wirtschaftsblatt.at – Lyoness erleidet vor Gericht Niederlage gegen Anleger (2012)

Rechtsstreit. Laut Urteil in erster Instanz bekommen die Anleger das Investment in eine Werbekampagne von der Einkaufsgemeinschaft zurück.

diepress.com – Nun Strafanzeige gegen Grazer Lyoness (2011)

Einkaufsgemeinschaft muss sich mit einer Strafanzeige auseinandersetzen. Ihr wird vorgeworfen, ein illegales Pyramidensystem zu betreiben. Bereits im August war auch eine Zivilklage gegen sie eingebracht worden.

Medien Auszüge Schweiz
tagesanzeiger.ch – Manager ohne Kompetenzen (2010)

Sie hält fest, dass Lyoness berechtigt ist, ihre Ansprüche gegenüber Kunden auch durch Tochter- und Schwestergesellschaften auszuüben. Umgekehrt bestehen die Beziehungen des Kunden ausschliesslich zur Lyoness Holding.

ktipp.ch – Lyoness: Fragwürdige Einkaufsgemeinschaft (2010)

In der Schweiz sind nur 98 Partnerfirmen registriert – dar unter fast nur lokal tätige Kleinstfirmen. Alain Bichsel, Sprecher der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma), bestätigt zudem auf Anfrage von K-Geld, dass eine Voruntersuchung gegen Lyoness im Gange sei.

beobachter.ch – Hände weg! (2009)

Zur Anzahl Mitglieder in der Schweiz schweigt er. An einem Informationsabend sprach ein Lyoness-Vertreter von ungefähr 1000, Tendenz steigend.

tagesanzeiger.ch – Die umstrittenen Methoden von Lyoness (2009)

Ex Libris und Hewlett Packard (HP) liessen allerdings ihr Logo von der Lyoness- Homepage streichen, nachdem sie vom TA erfahren hatten, dass sie angebliche Partner seien. «Wir haben nicht gewusst, dass Lyoness uns als Partner angibt», heisst es bei Ex Libris. Die Einkaufsgemeinschaft sei der Firma nicht bekannt gewesen. Kontakte hätten nicht stattgefunden.

Handels- / Arbeitskammern, Verbraucherschutz über Lyoness

Aufsichtsbehörde Comlot
Im Tagesanzeiger vom 27.10.2009 wird Lyoness von der Aufsichtsbehörde Comlot als intransparent und schneeballartig bezeichnet.

Österreichische Arbeiterkammer
Arbeiterkammer Steiermark – Skepsis über Lyoness-System

AK-Konsumentenschützer Dr. Peter Kiesswetter: „Die Zusendung der Gutscheine erfolgt auf eigene Gefahr, die Händlergutscheine sind nicht übertragbar oder in bar ablösbar.“ Auf der Lyoness-Website werden nur wenige Unternehmen in Österreich aufgezählt, größte Verlockung ist ein Strukturvertriebssystem…

Ein ausführliches PDF über Lyoness hat die Österreichische Arbeiterkammer ebenfalls veröffentlicht. Zum Lyoness PDF der österreichischen Arbeiterkammer.

Fazit: Lyoness Cashback

Positiv

  • Eigene brachenübergreifende Cashback Kundenkarte
  • Werbung auf der Lyoness Webseite für Unternehmer

Negativ

  • Die AGB enthalten mögliche versteckte Kosten
  • Lyoness nutzt betrügerische Methoden beim Werben für sich selbst
  • Kundendaten des Lyoness Partners werden Lyoness geschenkt
  • Endkunden zahlen durschnittlich mehr
  • Geringe Verdienstmöglichkeiten durch Lyoness Vergütungssytem

Wiegt man die Vor- und Nachteile der Lyoness Cashback Card auf wird schnell klar das eine Verwendung von Lyoness mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt. Zusätzlich warnen Handels- / Arbeitskammern und Verbraucherschutz vor der Lyoness Cashback Karte. Das gibt Lyoness einen Hauch von Betrug.

Erfolgsfaktoren (Spekulationen)

Vertreterwerbung mit Schneeballsystem
Es scheint ein Vergütungssystem zu sein, das dazu entworfen wurde den Benutzer zu verwirren und ihm hohe Verdienstmöglichkeiten, eine Kundenkarte und Vergünstigungen verspricht, wenn er im Gegenzug Werbung für Lyoness betreibt. Lässt sich eine Person vom System überzeugen wirbt sie ebenfalls für Lyoness um geringe Provisionen zu erhalten. Eine effektive und günstige Art des Marketings für Lyoness.

Österreich
Österreich ist das Deutschland am nahe liegenste Land, das Land mit der längsten Lyoness Aktivität und das Land in dem die Lyoness Cashback Kundenkarte die größte Verbreitung hat. In Österreich herrscht auf dem Arbeitsmarkt Vollbeschäftigung. Investitionen in weitere Werbetätigkeiten fallen Unternehmen leicht. Dadurch testen viele das Lyoness Werbenetzwerk. Der Verdienst mit Lyoness Kundenkarten fällt durch die gute Wirtschaftslage ebenso etwas höher aus.

Litauen, Rumänien und Ungarn
Weitere Länder in welchen Lyoness genutzt wird sind Lithuania, Rumänien und Ungarn. Hierbei handelt es sich um Länder mit schleppender Wirtschaft, vielen „Armen“ und im Vergleich zu Deutschland niedrigem Lebensstandard. Hier sind die Leute auf das Geld angewiesen, dass mit der Lyoness-Karte verdient werden kann. Als Folge werden die Produkte der Lyoness Partner teurer. Kunden orientieren sich, aus Mangel an Geld, an den Rabatten um ein Cashback (Rückzahlung) zu erhalten. Die Folge ist praktisch eine prozentuale Lyoness Steuer auf die getätigten Einkäufen.

Anhang

Alexa Webstatistik
Webstatistik zur Besucherverteilung von Lyoness auf die verschiedenen Länder.
Alexa Länder Traffic Rankings für lyoness.net (03.08.2011)

  1. Austria
  2. Lithuania
  3. Romania
  4. Hungary
  5. Slovakia
  6. Czech Republic
  7. Greece
  8. Serbia
  9. Poland
  10. Italy
  11. Slovenia
  12. Turkey
  13. United Arab Emirates
  14. Ireland
  15. Germany
  16. France
  17. Netherlands
  18. United Kingdom
  19. Spain
  20. Brazil
  21. United States
  22. Canada
21 Kommentare »
 
  1. MIRO_1 sagt:

    Hallo, ich möchte dazu Stellung nehmen. Ich bin aus Österreich und schon seit zwei Jahren Inhaber der Cashback-Card. Es gibt wirklich nur Vorteile für mich, ich setze die Karte beim Einkauf ein, kaufe die Gutscheine und bestelle online. Ich habe kein Paket gekauft, das zahlt sich nur aus, wenn man bewusst viele Menschen von den Vorteilen überzeugen möchte. Als normaler User bekommt man aus den Restrabatten früher oder später eine Position (Einheit), die ermöglicht, dass man 0,5% von den Einkäufen der Freunde und Bekannten, die man dafür begeistern konnte, auf das eigene Konto überwiesen bekommt.
    Ich verstehe die vielen negativen Aussagen nicht, vor allem von Leuten, die gar nicht bei Lyoness sind. Die Idee ist so einfach, viele Menschen kaufen bei einem Händler, erhalten dadurch mehr Prozente, der Händler profitiert durch diese Stammkunden, die Kunden/-innen profitieren und Lyoness profitiert und unterstützt damit auch Kinder im In- und Ausland, die Lyoness Child & Family Foundation.
    Das System ist viel besser als alle die …miles, etc., die man sonst beim Einkauf sammeln kann und darüber schimpft doch auch niemand. Statt irgendwelcher …miles, boni, etc. bekommt man Geld, das ist doch viel besser, als wenn ich mühsam gesammelte Punkte (Einkauf auch über die Seite einer Firma) gegen ein mickriges Geschenk oder ein paar SMS tauschen kann (alles selbst erlebt) und auch auf diesen Seiten wird man aufgefordert, Freunde einzuladen und wird dafür belohnt.
    Niemand muss Lyoness beitreten, ich bedauere persönlich nur, dass ich es nicht schon viel früher getan habe. Ein wenig Toleranz und viel mehr Informationen sind notwendig, denn das Prinzip wird von vielen Unternehmen online praktiziert, allerdings profitieren bei Lyoness die Kunden viel mehr.

  2. Loaden sagt:

    Die Lyoness Child & Family Foundation ist ein interessanter Kritikpunkt. Warum eine eigene Stiftung, die einzig und allein den Vorteil hat, Aktivitäten verschleiern zu können. Eine eigene Stiftung lässt Verwaltungsaufwand und Missbrauchsvorwürfe entstehen. Eine Spende an eine bestehende Stiftung ist ein wesentlich offeneres Mittel.

    Ich weiße ebenfalls noch auf das kleine Update im Artikel hin. Ein Ex-Vertriebler klagt gegen Lyoness: http://www.monkey-business.biz/2143/lyoness-cashback-geld-zuruck-bei-jedem-einkauf/#lyonessmediaupdate

    Lyoness Argumente mit Zahlen wären schön. Ein Bekannter hat erzählt Geschichten sind für die meisten Leute schwer nachvollziehbar, auch wenn sie gut gemeint sind.

  3. tellaclick sagt:

    Da hat sich aber jemand richtig Mühe gegeben 🙂 Schöner, ausführelicher Beitrag. Da bekommt man gleich wichtige Tips mit, worauf man alles achten sollte. Lieben Dank, Marv

  4. wurzinra sagt:

    Freunde des Bargeld zurück Hypes, ich sage euch, wo das Pyramidenspiel versteckt ist. Nämlich ihr, die Businesspartner seid es. Schaut euch einmal die Matrix an,in die ihr euch um minimum 2000.- einkaufen könnt.
    Weitere Fragen werden gerne beantwortet, inklusive der Bürogröße der Zentrale ich Buchs/Schweiz.

  5. cbcsys sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    sein Sie mir nicht böse, aber in diesem Blog wird vieles wieder falsch dargestellt. Wenn Sie sich schon mit Lyoness beschäftigen und dafür einen eigen Blog schreiben, dann bitte informieren Sie sich selbst erst einmal genau zu den Verdiensten bei Lyoness. Sie schreiben hier, dass ein Unternehmer 70 Pakete verkaufen muss um 450€ zu verdienen, diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit. Ich selber arbeite mit Firmen zusammen, die die Lyoness Kundenkarte anbieten. Und kein Geschäftsführer, dieser Firmen hat sich bis heute darüber beschwert Partnerunternehmen von Lyoness geworden zu sein. Für einen Kunden der mit Lyoness sparen will, gibt es viele gute Möglichkeiten. Man sollte halt immer als Kunde vergleichen und beobachten. Dann wird auch das Premium Paket angesprochen, dieses Paket wird niemals einen Kunden vorgestellt der sparen will. Ein Handelsvertreter der dies macht, sollte sofort der Firma gemeldet werden. Ein Kunde soll die Karte nutzen, da wo sie für Ihn geeignet ist und gut ist es. Geld verdienen kann man mit Lyoness ohne ein einziges Premium Paket zu verkaufen! Man muss sich halt nur mal richtig informieren!

  6. Loaden sagt:

    @wurzinra
    An weiteren Informationen zum Thema sind wir alle sehr interessiert. Es steht dir frei so etwas hier zu veröffentlichen.

    @cbcsys
    Es steht dir jederzeit frei das alles richtig zu stellen.

    @finch
    Ich habe deinen Kommentar nicht freigeschalten da dieser keinerlei Information enthält. „Es ist eine Glaubensfrage“ ist nicht sehr informativ. Ebenso wird nichts erläutert. Sei mir nicht böse deswegen.

  7. wurzinra sagt:

    Hai,
    Kurze Darstellung des Firmenkonstruktes. Alle Firmen sind in der Schweiz gelistet. Alle Firmen bis auf die Lyoness Suisse GmbH sind im selben Haus in Buchs, Bahnhofstrasse 7 als Adresse eingetragen. Übrigens, dieses Gebäude hat die ungefähren Abmessungen von 19,0×17,5m im Parterre und 16x14m im 1. und 2.Stock und ist 2stöckig, d.h. 3 Etagen. Das ergibt eine Gesamtfläche von 780m2. So weit so gut, aber diese 780m2 teilen sich die 5 Lyonessfirmen mit weiteren 15 Firmen. Das sind jetzt 20 Firmen. Eine davon ist sogar ein Lokal. Von diesen 15 Firmen sind weitere 2 im Miteigentum von Lyonessfirmen. Nicht vergessen, Lyoness „wollte“ in Graz ein Hochhaus als Firmenzentrum bauen und haben offiziell bemängelt, dass das Gebäude „nur“ 52m hoch werden durfte (Stadtbildplanung).
    Nun zu den Firmen:
    Lyoness International AG, Lyoness Europe AG, Lyoness Loyalty GmbH, Lyoness IMEA SA, Lyoness Child and Family Foundation.
    Diese Firmen werden im Großen und Ganzen von 7 Personen geführt. UNter Fürhrung verstehe ich die Zeichnungsberechtigung als Einzelunterschrift und nicht das vielleicht dumme unwissende arme Schwein, das als Geschäftsführer(in) eingetragen ist.
    Diese Personen sind ein Herr Feddermann (Schweizer und Nachfolger des verstorbenen Herrn Hüsler, auch Schweizer). Herr Feddermann hat im Zweitberuf eine Treuhandkanzlei. Trifft sich irgendwie.
    Die weiteren Personen sind: Herr Freidl(West Stmk.), Herr Lerch (West Stmk), Herr Lesjak (Maribor), Herr Sedovnik (Maribor), Herr Tzetan Wagner (Graz), Herr Reif(Graz). Bei diesem Hochhaus Schmäh in Graz war auch noch die sogenannte Global Invest Group AG als Mitspieler aufgetreten, die sich dann zur Überaschung der Lyoness Leute zurück gezogen hatten. Zeichnungsberechtigt in dieser Firma waren unter anderen ein Herr Hüsler(verstorben), ein Herr Feddermann, ein Herr Tzvetan Wagner. Inhaber der Firma, ein Herr Feddermann, Firmensitz Buchs, Bahnhofstrasse 7. Woher sollte Lyoness wissen, dass sich Global zurück zieht.
    Fortsetzung folgt

  8. Andreas [www] sagt:

    Hallo!

    Zuerst möchte ich Dir für den Mut gratulieren, diesen Artikel zu veröffentlichen – ich nehme an Du hast relativ viel Reaktionen auf diesen Artikel erhalten.
    Ich spiele mich schon länger mit dem Gedanken über Lyoness zu schreiben und möchte noch ein paar Informationen, Zahlen und Fakten sammeln, denn ich nehme an, dass die Lyoness-Rechtsabteilung recht fix unterwegs ist.

    Interessant zu sehen, dass die Schweizer im Gegensatz zu Ö weiter sind, was die Bestrafung von Schneeballsystemen betrifft und (ganz aktuell), dass neue Firmen wie Zielpunkt in Ö jetzt Lyoness akzeptieren.
    Die Einschränkungen auf http://www.zielpunkt.at/GutscheinkaufuumlberLyoness_155-20.html sind auch interessant:

    Sehr geehrte Kunden,

    gerne können Sie über die Firma Lyoness bezogene Zielpunkt-Warengutscheine in allen unseren Filialen einlösen!

    Bitte beachten Sie aber, dass wir die Handelskarte der Firma Lyoness NICHT akzeptieren!
    Hintergrund ist, dass Zielpunkt und Lyoness mit unterschiedlichen technischen Systemen arbeiten.

    Sie erhalten von der Firma Lyoness also für den – über sie bezogenen – Gutscheinkauf über deren Cash-Back-System Geld zurück, NICHT aber von Zielpunkt für das Einlösen der Gutscheine. Folglich ist es auch nicht nötig, sich den Kassabon abstempeln zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr Zielpunkt-Team

    Das klingt wirklich nur nach Akzeptanz, aber nicht nach Integration wie es im Fall von Kreditkarten funktioniert. Denn auch bei Kreditkarten müssen unterschiedliche technische Systeme verbunden werden.

  9. steirerm30 sagt:

    Mahlzeit aus Graz,

    da mich die Grippe erwischt hat und ich im Bett liege, surfe ich seit einigen Stunden im Netz und bin zufällig auf Euer Thema und mein Lieblingsunternehmen Lyoness gestoßen und ich möchte es nicht missen, mein Kommentar dazu abzugeben!

    Seit Monaten werde ich mit der „Besten Verdienstmöglichkeit überhaupt“ genervt und das teilweise mehrmals am Tag und auch Abends und ich kann das Wort Lyoness schon gar nicht mehr hören.

    Hier in der Steiermark ist Lyoness fast an allen Ecken und Enden präsent, immer wieder kommen neue Anrufe oder Bekannte, die dem „Club“, sorry der Einkaufsgemeinschaft beigetreten sind und ich sag nochmal, das nervt ungemein!

    In der letzten Woche hatte ich dann keine Chance mehr und ich habe mich dazu berufen gefühlt, mir den Mist mal von einem der besten Vertreter Steiermarks anzuhören, natürlich hätte ich gleich 3 – 5 „Interessierte“ mitnehmen sollen, was ich aber nicht gemacht hab, da ich selbst ja auch nicht überzeugt war.

    So, wir haben uns getroffen in einer kleinen aber illusteren Runde, ein junger, sehr höflicher Mann begrüßt mich und meinen „Sponsor“ und hat uns darauf hingewiesen, das während der Veranstaltung alles kostenlos sei. Ich hab mir dabei nur gedacht, wenn der Abend schon für nix ist, dann kostet wenigstens das Trinken nichts.

    Gut, ich hab mir dann den Vortrag angehört und mir wurde immer mehr bewusst, das es sich hier um ein System geht, wo man andere Leute gehörig auf die Nerven gehen muss, das Sie das machen und das ich viel Zeit für vorerst wenig Geld investieren muss, ganz so wie bei Amway, das hab ich mal gemacht und hatte bis auf Kosten, einen Haufen Zeug und wenig Zeit nicht viel davon.

    Jedenfalls hörte es sich toll an, man gibt die Karten aus, nimmt Leute mit zu Veranstaltungen und dann verdient man schon Geld und irgendwann (!) wird man dann mal reich. Ja Leute, dann kam die Überraschung, man hat ja auch noch eine andere Möglichkeit schneller reich zu werden, man kauft das tolle Businesspaket um „nur“ EUR 2.000,– und man kann sich gleich in verschiedene Länder einkaufen und steht da ganz oben und verdient dann ein Haufen Geld und fast über Nacht ist man schwerreich!

    Ich habe dann gemeint, ich überlege es mir und ich habe nicht mal die Cashback Karte genommen weil es einfach uninteressant ist.

    Warum? Ganz einfach, bin ich nur Konsument und gehe ich einkaufen und bin bei den Clubs und Rabattsachen usw dabei, erspare ich mir mehr als wenn ich das Geld dann zurück bekomme, ein Beispiel ist bei meinen Fahrzeugen. Ich habe vier Fahrzeug im Dienst und mit meiner Tankstelle habe ich einen Rabatt ausgehandelt, dieser Rabatt übersteigt die 1% Marke mehrfach, also was soll ich, nur weil ich das Geld dann zurückbekomme?

    Übringens, dieses Beispiel habe ich dann einem Typen von Lyoness aus der Runde gefragt, wo ich hier den Sinn sehen soll, die Antwort war fast ein wenig erschreckend für ein Unternehmen, was sich seriös nennt, nämlich wenn ich das mache, dann bekomme ich das Geld auf mein Privatkonto zurück und der Fiskus schaut durch die Finger!

    Ich habe mir aber die Arbeit gemacht und das am vergangenen Wochenende durchgerechnet, also ich bleib dabei, ich tanke lieber billiger als ich Geld zurückbekomme, was Pinuts sind.

    In anderen Geschäften, Märkten usw. ist es ähnlich.

    Den einzigen Sinn bekommt Lyoness, wenn man hunderte Karten austeilt, darauf hofft das die lieben Leute damit auch wirklich einkaufen und so richtig interessant wird es, wenn man Businessmitglieder gewinnt! Da fängt das Geschäft erst richtig zu laufen an und da wird man reich!

    Nur kurz:
    AMWAY – selbst einkaufen und überteuerte „Traumprodukte“ erwerben, andere Leute zu überzeugen, die Amwayprodukte zu kaufen aber vorrangig das Ziel, „Partner“ für den Vertrieb zu bewerben um eine Struktur aufzubauen.

    LYONESS – selbst bei den Partnerunternehmen einkaufen, andere Leute überzeugen das Selbe zu tun, Partner gewinnen die wiederum Partner gewinnen usw.

    Das System ist das selbe, nur die Produkte sind andere! Der gleiche Schei..dreck! Wie eingangs gesagt, Leute auf die Nerven gehen bis die nicht mehr abheben oder mit Dir nichts mehr zu tun haben wollen und viel Zeit und Energie verschwenden, anstatt irgendwas sinnvolles zu machen (da stufe ich schon ein, beim Wirtn ums Eck ein Bier trinken!).

    Bei den Veranstaltungen und Teambuildings (wie immer sie das auch nennen) wird einem der Kopf gewaschen und man geht nach Hause und möchte die ganze Welt niederreisen, aber irgendwann kommt die Erkenntnis, das man nur viel Zeit investiert hat.

    Ich weiß auch, das es bereits einige Leute gibt, die einen Haufen Kohle im Monat mit dem Zeug machen, aber das Unternehmen ist mehr oder weniger in der Aufbauphase und da verdienen nur wenige gutes Geld und das wird sich nie ändern.

    Übringens, wer nicht weiß wo das ganze Geld hinkommt was da verdient wird, die Mitarbeiter bekommen natürlich einen Teil ausbezahlt, der so wie ich meine eine Frechheit ist, aber am meisten scheffelt natürlich das Unternehmen selbst. Beispiel gefällig? Für eine Lyonessparty wurde der Schwarzlsee angemietet mit Musikgruppen usw. Kosten, ca. EUR 2,0 Millionen!

    Und ich bekomme ganze 1% von meinem Umsatz retour und Lyoness brüstet sich ja damit, hohe Rabatte bei den Unternehmen rauszuschlagen, aber wo kommen die alle hin?????

    Das mist mein Gedanke, meine Erfahrung und mein Eindruck und ich mache das nicht mehr und wenn jemals einer wieder sagt, er hat ein soooo tolles Geschäft und ich soll am Abend mitkommen, dann bekommt er von mir einen riesen Tritt in den Allerwertesten!

    Lieber gscheit arbeiten und wissen das man sein Geld wirklich verdient als „Investieren“ und hoffen das irgendwann mal Geld zurück kommt.

    Achja, fällt mir gerade ein, eine Annektote noch zum Schluss!

    Einer meiner engsten Freunde ist seit zwei Jahren Mitglied im Verein, er hat das Businesspaket im letzten Jahr ca. im November glaub ich erworben. Jedenfalls hat er mir das ganz stolz erzählt und ist jetzt neben seinem Beruf mehrmals zu Kundenbesuchen und Tagungen unterwegs. Er meinte auch, das er binnen drei bis vier Monaten seinen Job an den Nagel hängen kann und nur mehr von dem leben kann.

    Wir schreiben den 10.11.2011, ein Jahr später, den Job hat er nicht mehr, musste sich eine neue Firma suchen, die EUR 2.000,– hat er noch immer nicht erwirtschaftet und bis auf viel Zeitaufwand und Kosten nicht wirklich viel gehabt. Also bei ihm kommt sicher das Christkind, weil er glaubt noch immer daran!

    Nur soviel zu dem Thema!

    Stehe gerne bei Fragen zur Verfügung!

  10. Alfred sagt:

    danke für die vielen Infos, das hat mich vor einem großen Fehler gerettet!

  11. Anuschquita sagt:

    Hallo, ich bin vor 2 Tagen in Spanien angesprochen worden. Hatte noch nie etwas von dieser Firma gehört. Man will jetzt massiv in Spanien Kunden und Geschäfte werben. Erst dachte ich, ok eine kostenlose Karte kann ja nichts schaden und an die Idee „Einheiten“ für 50,oo Euros zu erwerben bin ich nicht gekommen. Am Schluss hiess es, dass man sich erst in der Fase II befindet und erst in der Fase III würden sie Karten kostenlos verteilt werden. In der Fase II muss man mindestens 3 Einheiten kaufen oder aber einen Gutaschein über XXXX Euros. Noch besser wäre es allerdings gleich für 2.000,00 Euros Buisnesspartner zu werden. Ich denke ich werde von diesem gutgemeinten Rat und Angebot Abstand nehmen. Vielleicht nehme ich in der Fase III dann mal eine kostenlose Karte an, aber nur wenn es auch interessante Geschäftspartner geben sollte. Das System mit den Einheiten habe ich allerdungs auch nicht so richtig verstanden. Vielleicht bin ich zu blöd….

  12. Alfred sagt:

    Sie sind natürlich nicht blöd, sondern gierig. Genau das ist das Menschliche, auf das die Keiler setzen. Vergessen Sie die Karte, die mehr als € 1,- kostet. Gratis-Einkaufskarten schaden nicht. Sie werden zwar auf Grund Ihrer Angaben evtl. mit Werbung von zig Firmen bombardiert. Das wars dann schon. Falls Sie Ihre Tel.Nr. angeben, rufen Sie zig andere Keiler auch an……Am besten leben Sie Ihr Leben ohne Lyoness und anderen ähnlichen Keilertrupps, geniessen Sie einen guten spanischen Wein mit netten Menschen, den Sie im Supermarkt unter € 5,- kaufen können und dazu sicherlich keine Lyoness-Einkaufskarte benutzen müssen.

  13. werweiswas sagt:

    Steirer du bist ein Geschäftsmann hast das gesamte Paket richtig erkannt und kommentiert will dir nur Gratulieren und den armen volk „will gerne reich werden“ nur sagen es gibt kein preis ohne fleiß dies ist das gesetz der natur also bleibt bei eurem alltäglichen geschäften und erspart euch zusetzliche komplikationen mit dem matrix-system was sowieso wir normal sterblichen verstehen werden weil da hinter sehr viel anderes steckt.. denn sonst würde mann es ja ganz einfach und für jeden verständlich aufbauen das SYSTEM oder etwa nicht?

    kurze frage: wer kenn sich denn damit lückenlos aus und kann das erklären?

  14. Alfred sagt:

    Ich bin überzeugt, dass sich die oberen in der Pyramide sehr wohl auskennen. Es ist genau das System, wie es steirem30 beschreibt. Ich danke ihm nochmals, da er mich vor einer Fehlinvestition, noch dazu in ein linkes System, geschützt und bewahrt hat. Die einzigen Gewinner an Lyoness sind Lyoness selbst und die ersten Keiler von dazumals, die von dem System, das komischerweise noch nicht verboten ist, voll profitieren. Ich bin seit zig Jahren selbständig und wurde nur von einer Bank betrogen. Das wäre auch ein Forum wert…….

  15. grazer32 sagt:

    Leute, Eure Seite schaut so schön aus, aber der Artikel ist furchtbar schlecht recherchiert.

    Ich bin kein Lyoness Mitarbeiter, nutze die blaue Karte aber sehr gerne. Und traue mich auch zu, das System zu verstehen und zu erklären. Das System ist komplex, aber nicht kompliziert. Die 10 Vergütungsarten sind übersichtlich und auch sehr logisch aufgebaut.

    Lyoness stammt aus Österreich und ist in der Schweiz nur niedergelassen. Mittlerweile in 92 Ländern der Welt (incl. Legal Checks). 2 Millionen Kunden, 400 Großkonzerne, 2500 Online-Shops, 20000 Partnerunternehmen. Also wenn man Eurem Bericht glaubt, dann sind all diese Menschen, die diese Firmen betreiben dumm und kriminell… So viel Platz gibt es in unseren Gefängnissen gar nicht, sorry. Und wenn eine Firma wie die OMV (die sicher ein paar Anwälte haben) sogar das Lyoness Logo auf die offiziellen OMV Gutscheine druckt, dann werden die sich sicher was dabei gedacht haben.

    Cashback = 1 – 2 % (erste und kleinste Vergütungsart)

    Es werden keine „Pakete“ verkauft. Die sogenannten „Restrabatte“ zwischen 1 und 27 Prozent werden gesammelt und danach als „Einheit“ (gesammelte 50 Euro Restrabatte) in ein einfaches (binäres) Verrechnungssystem gesetzt, welches von allen Mitgliedern gemeinsam befüllt wird. Es ist logisch, dass für die folgende Auszahlung von 450 Euro ein Vielfaches an Umsatz gemacht wird, aber ich denke, das ist wohl der Sinn hinter eine Einkaufsgemeinschaft. Die Unternehmen machen durch die Lyoness Kunden Umsatz und geben dafür die Prozente her, die sie sonst in die Werbung pumpen müssten. Somit eine Win-Win Situation.

    Weiters schreiben Sie “ Wie wie alle wissen werden Rabatte von den Händlern vorher zu den Produkten dazu gerechnet“ Woher wissen Sie (oder wir) das? Aus welcher Quelle stammt diese Information? Durch eine Kundenkarte wird die freie Marktwirtschaft nicht aufgehoben und viele Partnerhändler haben im Vergleich deutlich niedrigere Preise als der Großhandel. Vergleichen Sie z.B. die Fa. Inkclub.at mit einem MediaMarkt oder Saturn. Sie erhalten dort Tintenpantronen billiger als im Großhandel und erhalten mit Lyoness 19% gesamt Rabatt.

    Ein Buisness Member zahlt keine „Gebühr“ sondern tätigt eine Anzahlung auf zukünftige Einkäufe und ist dann auch kein Vertreter für die Firma. Mann DARF eine Anzahlung auf zukünftige Einkäufe tätigen, durch die man wiederum aus dem System profitiert. Und diese Anzahlung darf man gegen Aufzahlung auch wieder rausnehmen.

    Sie Schreiben „Auf mögliche Kosten wird von Lyoness Vertretern nicht hingewiesen“ – das ist wiederum nur eine Vermutung. Woher stammt diese Information? Sie geben hier keine Quellenangaben.

    Kundendaten – Großkonzerne verwenden die Kundenkarten für genaueste Marktforschung und gezielten Werbeeinsatz. Die Lyoness Karte ist nur Datenträger zur Speicherung der Rabatte, mehr nicht.

    „Bei genauerem Hinsehen lässt sich sicherlich noch Interessantes finden“ – wenn ich einen Artikel schreibe, dann informiere ich mich darüber genau. Also denke ich, Sie werden hoffentlich genauer hingesehen haben. Wo ist dann nun das Intersseante, dass Sie gefunden haben?

    Die negativen Punkte:

    •Die AGB enthalten mögliche versteckte Kosten – Quelle?
    •Lyoness nutzt betrügerische Methoden beim Werben für sich selbst – inwiefern?
    •Endkunden zahlen durschnittlich mehr – inwiefern?
    •Geringe Verdienstmöglichkeiten durch Lyoness Vergütungssytem – dazu müßte der geehrte Berichtschreiber das System ausgibig testen müßte, um das beurteilen zu können. Wenn Sie mit aktiven Nutzern des Systemes sprechen würden, würden Sie auch Zahlen präsentiert bekommen.

    Sie nennen Lyoness „Vertreterwerbung mit Schneeballsystem“
    1. Somit unterstellen der Firma einen strafrechtlichen Tatbestand (was für den, der das tut auch eine strafbare Handlung darstellt)
    2. fehlt die Erklärung, was für Sie ein „Schneeballsystem“ ist.

    Lyoness hat auch kein Produkt. Es gibt nichts vergleichbares am Markt. Somit kann das System nicht mit anderen MLM oder Networksys. verglichen werden.

    Zu den Kommentaren – Zielpunkt und Müller sind, oh Wunder, trotz Verwunderung der Kommentarschreiber über das technische System – doch glatt von Gutscheinen auf Karte umgestiegen …

    Wer mehr Infos will, einfach anher. Ich schreib Euch auch gern alle ein, ich kanns nur empfehlen! Wenn nicht, auch kein Problem, denn ihr zahlt meine Rabatte. Denn überlegt – wenn der Händler den Preis anhebt um Rabatte zu geben, dann zahlen alle, die die Karte nutzen noch mehr – somit auch die Rabatte, die der Lyoness Kunde kriegt. Und wer das nicht will, geht einfach woanders hin.

    Achja, ich habe mein Premium Paket innerhalb kürzester Zeit erwirtschaftet, wenn man will und sich bemüht, dann geht auch das, sogar ohne Christkind 🙂

    Fazit: Euer Artikel ist bedauerlicherweise nur heiße Luft ohne sich genau mit der Materie beschäftigt zu haben und ihr nehmt den Menschen die Chance, sich ihr Leben selber verbessern zu können (mit einer Gratis-Karte)

  16. golmo sagt:

    DANKE endlich gut recherchierte veröffentlichte Kritik an Lyoness! Das ist ja wirklich irre, was die für Brainwash-mist betreiben. Die Befürworterkommentare sind meist von Leuten die erst seit max.2 Jahren dabei sind, oder man hat die Vermutung es sind Leute aus der Firma die im Netz Propaganda machen. Und sie hören sich an wie Werber von Scientology oder vergleichbaren Sektoiden strukturen. Ich befürchte leider dass dieses österreichische Unternehmen durch seine Expansion in andere Ländern ähnlich wie Novomatic enorm an Größe und Martkanteil gewinnen wird. Ich hoffe die Menschen erkennen irgendwann dass man nicht mit ein paar gesparten Prozenten glücklicher oder wohlhabender wird und dass solche systeme aufdringlich und gefährlich sein können.

  17. Michael sagt:

    Ich finde es Schade dass es so viele Leute gibt welche das System hinter Lyoness nicht verstanden haben und falsche Tatsachen im Internet posten!

    Zu Aller Erst einmal:
    Warum Lyoness KEIN SCHNEEBALLSYSTEM ist!!!
    für Endkunden welche die Blaue Karte besitzen:
    Man profitiert nur 2 mal mit jeweils 0,5% von seinen Direkten, und Indirekten Team-Mitgliedern
    Daher ist es für mich unerklärbar wie jemand so primitiv sein kann und dass als pyramidensystem sieht!
    Ein Beispiel!!!! Nehmen wir an jeder Mensch geht durschnittlich um den gleichen Betrag im Monat bei Partnerunternehmen von Lyoness einkaufen.
    Ich habe in meinem Team zum Beispiel 20 Direkte Empfehlungen. Jeder dieser 20 hat 4 weitere => Das heist ich habe 100 Direkte und indirekte Empfehlungen von mir (20+ 20*4 = 100) von denen ich bei einem einkauf bei einem Lyoness Unternehmen profitiere (jeweils 0,5%)
    Angenommen einer der 80 Indirekten Empfehlungen von mir hat 25 Direkte welche jeweils 10 haben => sprich 275 Mitglieder von denen er profitiert
    Wenn also wie angenommen alle menschen gleich viel einkaufen wer profitiert mehr??? ich (mit 100) oder ein Indirektes Teammitglied von mir (mit 275)?? Ich glaube das ist nun für jeden Verständlich

    für Business Mitglieder:
    Es gibt hierfür die sogenannte 50%-Regel! Diese besagt dass für die höchstmöglich erreichbare Stufe (anhand der punkte gemessen welche im Team in dem Monat erzielt worden sind) maximal 50% der Punkte aus einer Linie kommen dürfen! Diese Regel ermöglicht es JEDEM mehr von Lyoness zu profitieren als sein Empfehlungsgeber!!!
    Ich bin selbst seit 3 Monaten by Lyoness Premium Mitglied, und habe das Geld, welches ich für Anzahlungen auf Gutscheine (nicht als „Investition“) bezahlt habe schon seit letztem Monat „erwirtschaftet“.

    Nun zu den „Negativen“ Punkten
    1) Die AGB’s enthalten mögliche Verstekte Kosten
    In der Tat! wenn man Seine Lyoness Karte verliert muss man ganze 8,00 € für die Zusendung einer neuen Karte zahlen!
    Diesen Schritt kann man aber auch einfach umgehen in dem man einfach seine CashBack-Karte von der Lyoness Webseite aus ausdruckt bzw. das App für Smartphones verwendet!
    Anmerkung Hierzu! Wenn Sie Ihre Bankomatkarte, einen Ausweis oder eine Kundenkarte verlieren und eine neue gratis zugesendet bekommen dann sind SIE ein ECHTER Glückspilz denn sowas habe ich noch nie erfahren 🙁
    Zweitens …. Eine Regristrierung kosten 1,00 Euro!!! Vor einigen Jahren jedoch noch war es gratis. Doch es gibt leider Leute die das System „ausnutzen“. Solche haben dann einfach Leute aus dem Telefonbuch regristriert welche Sie NICHT Persöhnlich kannten. Und dass nicht einfach wahllos leute regristriert werden wurde der eine Euro eingeführt. Des weiteren möchte ich darauf hinweisen dass die Zusendung und herstellung einer Karte auch nicht gratis ist! Warum sollte Lyoness Karten an Menschen „gratis“ versenden welche in der Testzeit (30Tage) nie bei einem Partnerunternehmen einkaufen und somit wieder aus dem System gelöscht werden!??? Ich finde den euro hierfür durchaus berechtigt! Aber ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen!

    2) Lyoness nutzt betrügerische Methoden beim Werben für sich selbst
    Aha! Dieser Satz klingt extrem Konstruktiv!!! Ohne irgendwelche bezüge wird einfach einem Unternehmen betrug vorgeworfen!
    Lyoness Verbreitet Sich durch Empfehlungsmarketing!
    Es läuft also darauf hinaus dass Mitglieder weitere Menschen empfehlen welche dann weitere empfehlen usw….
    Das läuft am Anfang ziehmlich langsam. Angenommen Lyoness würde sich so verbreiten wie „normale“ Kundenkarten…. Sprich an der Kassa von Partnerunternehmen werden den Kunden die Karten empfohlen. Das würde viel schneller gehen!?? warum legt lyoness offensichtlich keinen Wert darauf dass es schnell geht!?? der für mich offensichtliche Grund ist dass ALLE Mitglieder über das System bescheid wissen und sofern sie in einem motivierten Team sind immer durch ihre Upline top informiert sind was news angeht!
    Wenn Kundenkarten an der Kassa ausgeteilt werden, wird dem neuen Mitglied in den meisten fällen von niemanden irgendwas erklärt was die karte genau bewirkt! man bekommt sernchen, punkte, schmetterlinge usw…. man kann sticker sammeln und aufkleben usw…. Und einmal ehrlich! wenn wir news bekommen von irgendwelche unternehmen bei denen wir uns einmal regristriert haben bzw. von denen wir kundenkarten besitzen, lesen wir die wirklich alle durch!? Bei mir wandern diese direkt in den Spam Ordner. Daraus folgt => man nimmt informationen warscheinlicher von leuten entgegen welche man persöhnlich kennt als von Irgendwelche unternehmen welche uns mit ihren „infos“ erdrücken

    Lyoness verbreitet sich also über Empfehlungsmarketing! Logisch dass Lyoness dadurch auch für sich wirbt, wenn es das nicht täte würde es auch keiner kennen und niemand würde irgndwie davon profitieren! Hauptsächlich aber wirbt es für seine Partnerunternehmen! Und glauben Sie wirklich wenn Unternehmen darüber sprechen ob sie zu Lyoness gehen und welche Milliarden an Umsätzen machen dass nicht JEDER der schätzungsweise 40 Anwälte nicht NUR und ERST Dann zustimmt wenn er das System bestens kennt bis auf die kleinsten Details!??? So viel zur „Seriösität“

    3) Kundendaten des Lyoness Partners werden Lyoness geschenkt
    Die nächste Aussage ohne Bezug!
    Zum Thema Datenschutz! Lyoness darf die Daten seiner Mitglieder ausschließlich Intern verwenden!! Siehe AGB!! http://www.lyoness.net/at/agb.aspx#
    Die Einzigen Daten welche an Dritte weitergegeben werden Sind die Beträge des Freundschaftsbonus an Ihren Empfehlungseber und dessen Empfehlungsgeber und dadurch möglicherweise ins Ausland, sofern Ihr Empfehlungsgeber Im ausland wohnt
    Hier wird aber ausschließlich der Betrag bekanntgegeben! Für gewöhnlich ist in der Matrix der Einheiten zum beispiel die ID der Mitglieder ersichtbar welche Sich in dem selben Buchungsabschnitt befinden. Dies lässt sich aber ohne Probleme durch eine Einstellung im Menü der Webseite verhindern!!!!

    4) Endkunden zahlen durschnittlich mehr
    hmm angenommen Sie verlieren jede Woche ihre Kundenkarte und lassen sich eine neue zusenden um (wie oben beschrieben) einen betrag von 8€
    in diesem Fall werden Sie warscheinlich mehr zahlen als Sie sich sparen aber dass ist auch die einzige möglichkeit dass Sie ein Defizit machen und ich peröhnlich finde dies eher Unwarscheinlich. Des weiteren wären dann noch die 1€ für eine regristrierung! natürlich Wenn Sie viele Leute regristrieren welche in Ihrem ganzen leben nie für 200€ bei Lyoness unternehmen einkaufen dann rendiert es sich nicht ein solches Mitglied zu regristrieren! Für jene welche nicht wissen wie ich auf 200€ komme: Sie bekommen für ein Mitglied dass Sie regristrieren 0,5% Freundschaftsbonus bei jedem Einkauf bei einem Partnerunternehmen! Sprich wenn ihre Empfehlung für 200€ einkaufen geht bekommen Sie 0,5% dieses Betrages von Lyoness ausgezahlt => 200*0,5 = 1€ und somit hat sich die Regristrierung gelohnt :)) Damit haben wir ALLE wege aufezählt bei denen man bei Lyoness „zahlt“.

    5) Geringe Verdienstmöglichkeiten durch Lyoness Vergütungssytem
    Nun für die Business Mitglieder
    „gering“ ist für jeden Menschen anders! Manch einer sieht 1000€ als gering an weil er gerne reich wäre. Für manch anderen sind 100€ schon ein erfreulicher Zusatzverdienst!
    Lyoness wirbt nicht damit dass man schnell und ohne interesse reich werden kann! Es gibt die möglichkeit motivierten und visionären Menschen welche von Lyoness überzeugt sind und dies mit ihren Mitmenschen teilen möchten die Chance ein Zusatzeinkommen zu erziehlen! Dies ist immer mit ein wenig „arbeit“ verbunden => Man erzählt Freunden/innen von Lyoness! Je nachdem wie viele Punkte jedes Monat im Team erzielt worden sind erreicht man unter berücksichtigung der 50%-Regel (siehe ganz oben in meinem Beitrag) eine Stufe. Je nachdem welche Stufe man erreicht hat gibt es verschiedene Vergütungen. Ich bin selbst Buisness mitglied seit 3 monaten und habe momentan ein Zusatzeinkommen welches einem Einkommen eines Durchschnittlichen Angestellten sehr ähnlich kommt! Genauer möchte ich hierbei meine peröhnlichen Daten aber nicht preis geben! Zugegeben ich bin sehr motiviert und habe schon sehr viel zeit investiert meinen freunden/innen und dessen freunden/innen von Lyoness zu erzählen.

    Ich möchte Zum Abschied anmerken dass ich gerne für „belehrungen“ offen bin sofern Quellen angegeben sind 🙂 würde mich darüber freuen etwas von Lyoness zu erfahren dass ich noch nicht weis 🙂

  18. Michael sagt:

    kurzes Update! mir ist leider ein kleiner rechtschreibfehler unterlaufen! Beim Beispiel von der Teamstruktur nach der rechnung habe ich versehentlich geschrieben „von denen ich bei einem einkauf bei einem Lyoness Unternehmen profitiere“ richtig wäre „bei denen ich bei einem einkauf bei einem Lyoness Partner-Unternehmen profitiere “

    Wichtige Anmerkung! Das Geld kommt von Lyoness nicht von den Empfehlungen!!!

    weitere kleine Anmerkung: Punkte werden durch Einkaufen erziehlt => je mehr das team einkauft = je mehr punkte werden erziehlt! dies kann natürlich einfach gesteigert werden indem sich das Team vergrößert da dann mehr Menschen einkaufen.
    Und durch die 50% regel kann JEDER seinen Empfehlungsgeber überholen! Ich zum Beispiel habe 5 meiner Empfehlungsgeber über mir im 1. Monat überholt.

  19. Dr.Klusenbreuker sagt:

    Strukkis und Schneeballer vom feinsten. Das sind meistens alte erfahrene Strukki Hasen, die so etwas aufziehen. Die Veranstaltungen sind aus Strukki und MLM-Kaffefahrten bekannt, manchmal ähnlich den Hip-Hip-Hurra Parties wie bei Miscavige. 9 Jahre dürfen die das schon machen und keiner konnte sie aufhalten, nun tun sie es selbst: Griff in die Kasse und Strafanzeigen, ich hoffe auf ein Ende mit Schrecken. Sehr gut geschriebene Recherche und vielen Dank auch @wurzina für die Quadratmeter Kalkulation.:-)

  20. Loaden sagt:

    „Hilfsnetzwerk für Lyoness Geschädigte Daten und Fakten über Lyoness und Mitverantwortliche.“ von Author „Plattform Info“ wurde entfernt. Die zugehörige Domain wurde von Lyoness übernommen oder sonstiges. Unter diesem Titel möchte ich das Lyoness Cashback System nicht verlinken. Das wäre zu irreführend. 🙂

  21. oliver sagt:

    Hallo Leute,

    ich habe ebenfalls eine veranstalltung besucht und komme nach langen überlegen zu der Erkenntnis…
    wer bezahlt am Ende die Rechnng ?? Rabatt für ein Produkt z.B Otto !!! otto liefert !!! Provision für den der die Karte verteilt hat, 0.5 %
    wo ist das Geschäftsmodell ??? was bleibt vom Produkt bei Lyoness ??? von was werden jetzt noch Steern bezahlt ??? es bleibt nichts übrig ??? oder wird nur Geld gewechselt ???
    sorry das ist nichts für mich ??? bin nur verwirrrrrrrrrt ??????