Onlive Cloud Gaming Kritik

3D Spiele auf dem alters schwachen Laptop oder mit Hilfe einer kleines Endgerätes, für 99 Euro, im Zusammenhang mit einem Fernsehgerät spielen. Die Kosten für ein „Full PlayPass“ belaufen sich dabei je nach Spiel und Spielzeit auf Kosten zwischen vier und 40 Euro.

Der Onlive Kunde muss sich keine teure Hardware anschaffen und die Spiele Hersteller haben durch den Onlive Dienst keine Probleme mit Raubkopierern mehr. Onlive hört sich für alle Beteiligten nach einem guten Angebot an.

Wo ist der Haken?

Das kleinste Übel – Internetzwang
An Orten ohne Internetanbindung kann nicht gespielt werden. Es würden Kosten entstehen, wenn man nicht sowieso schon online wäre.

Der Ping
Der Ping ist laut Foren Aussagen noch zu hoch (kurz: hoher Ping = schlecht). Dadurch laufen die Spiele nicht flüssig. Die Internet Anschlüsse der heutigen Zeit liefern dem Anschein nach nich genug Leistung. Nicht jeder Spieler wohnt neben einem Rechenzentrum. ):

Modding
Das Spiel wird in der Onlive Cloud gespielt. Der Client sendet nur die Kommados zur Steuerung des Spiels und empfängt Bildaten. Das Verändern oder Erweitern von Spielinhalten wäre nicht mehr möglich, so wie es heute schon bei allen Videospielkonsolen der Fall ist.

Privatsphäre
Das Spiel-Verhalten der Spieler kann und wird protokolliert werden.

Onlive „the evil company“ Monopol – Patent beantragt
Onlive versucht sich laut golem.de durch das Beantragen von Patenten eine Monopolstellung im Bereich Cloud Gaming zu verschaffen. Sollte sich Onlive durchsetzen wird die Firma bestimmen was, wer, womit gespielt / entwickelt wird.

Mögliche Spätfolge: keine Games außerhalb der Cloud
Das Aussterben der Spiele auf dem Rechner Zuhause wird eine Folge des Cloud Gamings sein, wenn es sich durchsetzt.

Persönlich würde ich von solch einem Dienst die Finger lassen. Ob sich Cloud Gaming durchsetzt entscheidet die Spielergemeinde.

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