Das Deaktiveren der Ping / ICMP Antwort führt dazu, dass der Computer keine Antworten mehr auf Pings sendet.
Temporär lassen sich die Ping / ICMP Antworten wie folgt deaktivieren:

~# echo "1" >  /proc/sys/net/ipv4/icmp_echo_ignore_all

Um die Antworten auf Ping / ICMP permanent zu deaktivieren genügt es die Datei /etc/sysctl.conf um folgende Zeile zu erweitern:

~# net.ipv4.icmp_echo_ignore_all = 1

Die Änderungen werden mit dem ausführen von

~# sysctl -p

aktiviert. Vorsicht das kann manchmal bei Wartungen sehr ärgerlich sein. 🙂

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In der Shell MP3 Dateien / Vorschau aus einem Ordner mit WAV Dateien zu konvertieren ist mit diesem Script hier bequem möglich. Dieses Script basiert auf lame und mp3cut. Viel Spaß:

#! /bin/sh
 
## <config>
 
	## .wav dir
	## format: <dir>/ use / as last character
	DIR="/home/user/wavFiles/" 
 
	## time for preview (optional)
	## format: 00:00-00:30 see mp3cut usage
	PREVIEWTiME="00:00-00:30" 
 
## </config>
 
if [ -n "${DIR}" ]; then
	if [ -d "${DIR}" ]; then
	for i in "${DIR}"*.wav; do
			NEWNAME="${i%.*}.mp3"
			lame -b 192 -h "$i" "${NEWNAME}"
			if [ -n "${PREVIEWTiME}" ]; then
				mp3cut -o "${i%.*}-preview.mp3" -t "${PREVIEWTiME}" "${NEWNAME}"
			fi		
		done
		exit 0
	else
		echo "# dirwav2mp3cut.sh - dir does not exist"
		exit 1
	fi
else
	echo "#n# dirwav2mp3cut.sh - creates MP3 cuts in various length from .wav files in a folder.n# Usage: Call ./dirwav2mp3cut.sh after config n# Return: <name>-preview.mp3/n#"
	exit 1
fi

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Pfadangabe in DIR mit einem Schrägstrich (/) endet. Mit blanker Vorschau-Zeitangabe ist es möglich nur MP3s zu erstellen ohne diese zu schneiden:

PREVIEWTiME=""
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Dateien die eigentlich UTF-8 sein sollten sind über verschiedene Ordner verteilt im ISO Format auf dem Dateisystem. Wer kennt das Problem nicht? 🙂
Hier ein kleines Script um ISO codierte Text Dateien rekursiv in UTF-8 codierte Dateien zu konvertieren.

#! /bin/sh
 
FILES=$(find "$1" -type f -name *.txt)
 
for FILE in $FILES; do
	iconv -f ISO-8859-1 -t UTF-8  "${FILE}" > "${FILE}.tmp"; mv "${FILE}.tmp"  "${FILE}"
done

Die Dateierweiterung sollte nach Wunsch angepasst werden. Eine Installation von iconv ist möglicherweise nötig.

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Öfter bin ich inzwischen auf das Problem gestoßen Zeichenfolgen in Dateien in einem einem Verzeichnisbaum rekursiv zu ersetzen. Ich verwende folgende Methode unter Linux Systemen:

find . -type f -print0 | xargs -0 sed -i 's/STRING_ERSETZEN/NEUER_STRING/g'

„STRING_ERSETZEN“ ist in diesem Beispiel die zu ersetzende Zeichenfolge. „NEUER_STRING“ die Zeichenfolge die den Platz der alten Zeichenfolge „STRING_ERSETZEN“ einnimmt.

Der . nach dem find Kommando bedeutet das die suche im aktuellen Verzeichnis begonnen wird. Dieser kann natürlich durch ein beliebiges Verzeichnis ersetzt werden.

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Im Web finden sich viele, für solche Infos gern verwendete, Blogs und Foren in denen nachzulesen ist wie denn nun das Installationsdatums eines Linux Systems rauszufinden ist. Eine kleine Sammlung aus der Google Suche:

Ich fand das Thema auch interessant und dachte mir das ich das posten würde. Jetzt wars eben doof, das ich mein Installationsdatum genau wusste. Das Ausführen des Kommandos:

ls --sort=t /dev -l | tail -n1 | awk '{print $8 " " $7 " " $9}'

bzw. von:

ls --sort=t /dev -l | tail -n1 | awk '{print $8 " " $7 " " $8}'

brachte mir ein falsches Ergebnis (20:51-2009-04-27) auf meinem Desktop Rechner (Ubuntu Hardy). Richtig wäre gewesen 18:10-2008-08-07. Ebenso auf dem Server (Debian Lenny davor Sarge) 05:20-2011-01-22 statt 16:07-2006-11-28. Die passenden Ergebnisse liefert mir:

ls --sort=t / -l | tail -n1 | awk '{print $8 " " $7 " " $9}'

bzw.:

ls --sort=t / -l | tail -n1 | awk '{print $8 " " $7 " " $8}'

Die Dateien unter /dev müssen sich nach einem System Update verändert worden sein. Unter Ubuntu kann der Installationszeitpunkt bzw. das Datum auch anhand des Ordners /lost+found/ im root Verzeichnis abgelesen werden. Dieser wird bei der Installation angelegt und nicht weiter verändert.

Abgesehen von der Tatsache wie viele Leute sich inzwischen sicher an einem falschen Installationsdatum erfreut hatten ist es interessant wir sich ein kurz Tipp durchs Web verbreitet. Für mich ist das der Blogger Copy & Paste Tipp 2011. Deswegen gibts den auch bei mir im Blog. 🙂

Mich würde interessieren wann ihr eure Systeme installiert habt oder ob noch jemand mit Ubuntu Hardy unterwegs ist.

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Das Beenden bzw. killen von Prozessen unter Linux / Unixoiden Systemen erfolgt in der Regel über das kill-Kommando in der Konsole. Bevor dieses Kommando zum „killen“ des Prozessen benutzbar ist muss jedoch die Prozess ID ermittelt werden. Für das ermitteln der Prozess ID empfehle ich die Konsolen-Kommando Kombination:

ps aux | grep <PROZESSNAME>

<PROZESSNAME> ist mit dem Prozess Name zu ersetzen. Beispielsweise „apache“. Das „apache“ Beispiel beschert mir auf einem Server diese Ausgabe:

www-data 18148  0.0  0.1 232000  8664 ?        S    Nov18   0:00 /usr/sbin/apache2 -k start
www-data 18158  0.0  0.1 232000  8688 ?        S    Nov18   0:00 /usr/sbin/apache2 -k start

Es ist auch möglich, sofern der genaue Prozessename bekannt ist, das Kommando „pidof“ zu nutzen.

pidof <PROZESSNAME>

Der Output zu diesem Befehl enthält die Prozess ID’s oder die Prozess ID je nach Anzahl der laufenden Prozesse mit dem selben Namen.

8664 8688

Der zweite Schritt ist das eigentliche Beenden des Prozesses mit Hilfe des Kommandos kill.

kill <PROZESSID> <PROZESSID>

Prozess ID’s können mit einem Leerzeichen separiert angegeben werden. Sollte sich auf diesem Wege ein Prozess nicht beenden lassen kann mit der Option „-9“ des Befehls kill entgegen gewirkt werden.

kill -9 <PROZESSID>

In diesem Fall wird der Prozess „hart“ beendet. Es können ebenfalls mehrere ID’s mit einem Leerzeichen separiert werden.
Eine andere Art mehrere Prozesse auf einen Streich zu terminieren stellt der Befehl killall da.

killall -i <PROZESSNAME>

Der Parameter „-i“ sorgt dafür das vor dem Beenden jedes Prozesses nochmals nachgefragt wird ob man ihn wirklich beenden möchte. Weitere wichtige Optionen sind die Befehle:

  • -u <UNIXUSERID> beendet die Prozesse des gewählen UNIX Benutzers
  • -g <PROZESSGRUPPENID> beendet die Prozesse der gewählten Prozessgruppe

Die Möglichkeit mehrere Prozesse mit einem Befehl zu beenden hat mir persönlich oft weitergeholfen als Server Dienste am spinnen waren. Schönes Wochenende. 😉

EDIT: Beachte das du zum killen einiger Prozesse als root angemeldet sein musst.

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